Kaffeeklatsch und Polit-Tratsch

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Unter dem Titel „Kaffeeklatsch und Polit-Tratsch“ hat das Wieslocher Bündnis für Demokratie und Toleranz e. V. am Mittwoch, 28. Januar 2026, zu einem offenen Austausch mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl in Baden-Württemberg eingeladen.

Zu Beginn begrüßte Sultan Demir, Stellvertretende Vorsitzende, im Namen des Bündnisses die Anwesenden. „Gerade im Hinblick auf die anstehende Landtagswahl ist es uns wichtig, Menschen zusammenzubringen. Demokratie lebt nicht nur von Wahlen, sondern vor allem vom Gespräch, vom Zuhören und vom respektvollen Umgang“, betonte Demir. Aus diesem Grund habe man sich bewusst für ein Format entschieden, das kurze, direkte Gespräche mit Politikerinnen und Politikern ohne lange Reden ermögliche – mit echten Fragen und ehrlichen Antworten.

Die Veranstaltung richtete sich insbesondere an Erstwählerinnen und Erstwähler, junge Erwachsene sowie politisch interessierte Bürgerinnen und Bürger und verstand sich als niedrigschwelliger, parteipolitisch neutraler Wahl-Orientierungsabend. Im Vorfeld wurde gezielt bei jungen Wählerinnen und Wählern für die Veranstaltung geworben; alle Erstwählerinnen und Erstwähler der Gemeinde wurden persönlich per Brief eingeladen.

Kern des Abends war ein Politik-Speed-Dating, bei dem die Teilnehmenden in kurzen Gesprächsrunden direkt mit den Vertreterinnen und Vertretern der Parteien ins Gespräch kommen konnten. Ergänzt wurde das Angebot durch einen Infostand für (Erst-)Wähler*innen, wo unter anderem das Wahlsystem mit Erst- und Zweitstimme erklärt wurde, sowie einen offenen Café-Bereich mit Kaffee, Kuchen, Fingerfood und Getränken, der eine entspannte Atmosphäre für Austausch und Diskussion schuf.

Am Speed-Dating beteiligten sich Lance Neidig, Kreisvorsitzender der Jungen Union, für Christiane Staab (CDU), Xenia Rösch für die SPD, Yannik Veits für Bündnis 90/Die Grünen, Malon Käsemann für Die Linke sowie Claudia Felden für die FDP.

Das Wieslocher Bündnis für Demokratie und Toleranz e. V. trat dabei ausdrücklich als überparteilicher Gastgeber auf. Ziel der Veranstaltung war politische Bildung und die Stärkung demokratischer Teilhabe – nicht die Wahlwerbung für eine einzelne Partei. Entsprechend waren alle relevanten demokratischen Parteien des Wahlkreises eingeladen.

Die Veranstalter zeigten sich zufrieden mit dem offenen und respektvollen Austausch und betonten, dass Formate wie dieses einen wichtigen Beitrag dazu leisten, politische Beteiligung – insbesondere junger Menschen – zu fördern.